Stadtparken Deggendorf GmbH
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Unsere Historie

Stadtparken Deggendorf GmbH

1970 – 1977

Gründung von der Stadt Deggendorf als treuhänderischer Sanierungsträger

Im zerstörten Deutschland der 50er und 60er Jahre herrschte enorme Wohnungsnot. Alle Kapazitäten wurden in die Errichtung von preiswertem Wohnraum gesteckt. Der Wiederaufbau des Gebäudebestands in den Innenstädten blieb jedoch auf der Strecke. Auch die Innenstadt Deggendorfs drohte förmlich auszuhungern.

Dieser Erkenntnis folgend wurde Anfang der 70er Jahre das Städtebauförderungsgesetz geschaffen, um der drohenden Verödung der Innenstädte entgegenzuwirken. Es wurde eine Gesellschaft vom Stadtrat gegründet, die handelsrechtlich unabhängig, wohl aber im engsten Einvernehmen mit der Stadt die ihr übertragenden Aufgaben wahrnehmen soll.

Am 01. Juli 1977 fand die Gründungs-Gesellschafterversammlung der Altstadtsanierungs-GmbH Deggendorf statt.

Oberste Zielsetzung waren die Durchführung städtebaulicher Er-neuerungsmaßnahmen in ihrer Eigenschaft als treuhänderischer Sanierungsträger der Stadt Deggendorf, im Sinne des Städtebauförderungsgesetzes und mit Zustimmung der Regierung von Niederbayern.

1977 – 1985

Das neue Altstadtviertel an der Deggendorfer Stadtmauer

Als erstes Sanierungsquartier wurde die Schlachthausgasse von der Stadt Deggendorf ausgewiesen. 44 Wohnungen und 46 Läden wurden in diesem Zuge verwirklicht. Ein besonderes Augenmerkt liegt auf der Bauweise mancher Wohnungen. Teils wurden diese auf verschiedenen Ebenen versetzt, wodurch der Eindruck entsteht, man befinde sich in einem eigenen Haus und nicht in einem Mehrfamiliengebäude. Das Altstadtviertel an der Stadtmauer ist seit jeher fester Bestandteil der Deggendorfer, ein beliebter Ort zum Flanieren und hat städtebaulichen Vorzeigecharakter.

1982 – 1985

Die erste öffentliche Tiefgarage

Die Tiefgarage Altstadtviertel wurde im Zuge der Sanierung des Quartiers Schlachthausgasse errichtet und bietet Platz für über 200 PKWs.

1983 – 1985

Umbau der Alten Knabenschule zum Stadtmuseum mit Stadtarchiv

In den 80er Jahren wurde die Alte Knabenschule vor dem Abriss gerettet und zum Stadtmuseum umgestaltet. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde im Jahre 1901 errichtet.

1983 – 1985

Umgestaltung der Schlachthausgasse 1

Das Gasthaus "Zur Knödelwerferin" in der Schlachthausgasse 1 wurde untergebracht in der historischen Fleischbank Deggendorfs. Im Jahre 1837 bis 1839 erbaut und von 1875 bis 1876 erweitert, diente die Fleischbank als Verkaufshalle für die Deggendorfer Metzger. 1952 bis 1983 war das Stadtarchiv hier untergebracht, welches auch als Tourismusinformation diente.

1985 – 1987

Die Tiefgarage im Kulturviertel

Das Deggendorfer Kulturviertel bildet sich aus dem Stadtmuseum, dem Handwerksmuseum, dem Kapuzinerstadl und der Stadtbibliothek. Darunter wurde 1987 die Tiefgarage Kulturviertel erstellt.

1986 – 1987

Errichtung der neuen Stadtbibliothek

Die Stadtbibliothek ist ein beeindruckendes Gebäude mit künstlerischen Verzierungen wie schwebende Seiltänzer im Eingangsbereich. Die gesamte Rosengasse wurde in diesem Zuge vollständig neu gestaltet und ist seitdem auch eine reine Fußgängerzone.

1986 – 1988

Das Parkhaus Stadthalle

Im Zuge der Verkehrsberuhigungsmaßnahmen wurde das Parkhaus Stadthalle errichtet. Mit den großzügigen Grünanlagen im Bereich des Parkhauses und der Erweiterung des kleinen Stadtparkes wurde auch der durchgehende Grünzug von der Donau zur Innenstadt weiter ausgebaut.

1986 – 1988

Umbau BayWa-Lagerhaus in Handwerksmuseum

Das Handwerksmuseum ist das einzige dieser Art in ganz Niederbayern und entstand durch den Umbau eines Lagerhauses der BayWa.

1995 – 1997

Der Obere Stadtplatz

Unter dem Oberen Stadtplatz entstand ab 1995 eine dreigeschossige Tiefgarage, die den ruhenden Verkehr in der Innenstadt bewältigen soll. Auch die Oberfläche des Oberen Stadtplatzes wurde neugestaltet und ist seither eine beliebte Fußgängerzone in Deggendorf.

2002 – 2003

Der Luitpoldplatz

Seit der Deggendorfer Entstehungszeit wurde auf den Markplätzen der Innenstadt mit Gütern aller Art und Herkunft gehandelt. Um dieses Treiben auch weiter fördern zu können, wurde im Zuge der Errichtung der Tiefgarage am Unteren Stadtplatz auch die Oberfläche neugestaltet. Mit dem Bau der Tiefgarage konnte die langfristig angelegte Strategie zur Bewältigung des ruhenden Verkehrs in der Innenstadt endgültig abgeschlossen werden und die Oberfläche bietet Platz für Imbiss-Hütten und Wochenmärkte.

2014

Das Parkdeck Donau

Als bekannt wurde, dass 2014 die Landesgartenschau nach Deggendorf vergeben wird, sah sich die Stadt Deggendorf vor ein Problem gestellt. Parkraum musste errichtet werden, um den gut 800.000 Besuchern die Möglichkeit bieten zu können, das 17 Hektar große Donaugartenschauareal bequem inspizieren zu können. Ein Parkdeck bei der Ackerloh wurde also errichtet, das heute den Namen Parkdeck Donau trägt. Nach Abschluss der Baumaßnahmen übernahm die GmbH die Bewirtschaftung der über 450 Stellplätze.

01.01.2020

Umfirmierung von ASG zu Stadtparken Deggendorf GmbH

Das letzte Sanierungs- und Bauprojekt liegt nun schon über 15 Jahre zurück. Nach Abschluss der Sanierungstätigkeiten konzentriert sich das Unternehmen vielmehr auf den Betrieb und die Verwaltung der eigenen und städtischen Parkgaragen.

So konzentriert sich der neue Name „Stadtparken Deggendorf GmbH“ auf das Wesentliche: Auf die Bewirtschaftung der Deggendorfer Tiefgaragen und Parkhäuser.